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Willkommen beim Projekt Roxical vom Theater , Spiel und Schule e.V. : 8 Darsteller ( Schüler ) - ehemals vom Leonard Bernstein
Gymnasium - proben zur Zeit unter der Regie vom Theaterwissenschaftler Jürgen Bonk das Theaterstück Trainspotting vom schottischen
Autor Irvine Welsh - eine 80 Minuten Aufklärungsperformance mit schonungsloser Offenheit. Die Darsteller haben in Berlin die Theatergruppe
Atemlos gegründet. Die Premiere wird voraussichtlich in Berlin im Januar 2009 stattfinden.
In Irvin Welshs 1993 erschienenen Roman erzählt der Autor schonungslos
und mit schwarzem, britischem Humor von Hoffnungslosigkeit, Aggression und Lebensgier in einer runtergekommenen Vorstadt namens Leith.
Betont verzichet er auf Wehleidigkeit und moralische Ermahnungen. Mietskasernen, Arbeitslosigkeit, dreckige Pubs, viel Alkohol und alle
Arten von Drogen: der Allltag in dieser Vorstadt. Das ist auch der Alltag von Renton, Spud, Begbie, Sick Boy und Diannne; einer Clique von
Jugendlichen, bei denen sich fast alles nur um Drogen dreht.
Irvine Welsh hat von seinem Roman auch eine Theaterfassung mit
großem dramatischem Sog geschrieben, die auf den deutschsprachigen Bühnen mit viel Erfolg gespielt wurde. Die Erstaufführung
fand am 28. April 2005 in der Schweiz unter der Regie von Urs Odermatt im Stadttheater St. Gallen statt. Im Jahr 1997 fand eine an der
literarischen Vorlage orientierte, sehr freie Inszenierung an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin unter der Leitung von
Intendant Frank Castorf statt.
Einer der profitabelsten britischen Filme aller Zeiten bedeutete den
internationalen Durchbruch für Regisseur Danny Boyle, der Irvine Welshs Roman 1996 verfilmte. Mit seinem phantastischen, humoresken
Drogen-Drama schuf der Brite einen Kultfilm für das Anti-Establishment. Seine Groteske ist brillant gespielt und sprüht nur so
voller visueller Ideen. Ein düster-berauschendes, schockierendes, schmutziges Meisterwerk.
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